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Das DTC ist eine private Aktiengesellschaft mit Beteiligung der Privatwirtschaft und der Berner Fachhochschule Technik und Informatik, Biel (BFH-TI). Das DTC wurde 1994 infolge Anfragen aus der Wirtschaft an den Fachbereich Automobiltechnik der Berner Fachhochschule gegründet.
Das Dienstleistungsangebot umfasst Entwicklungen, Prüfungen, Untersuchungen und Schulungen im Bereich Fahrzeug- und Flugzeugsicherheit, im Fahrzeug-Engineering und in der Unfallanalyse. Das DTC mit seinen heute rund 30 Mitarbeitern steht allen interessierten Kreisen aus Industrie, Gewerbe, Dienstleistung und Behörden offen und ist somit Anlaufstelle für komplexe Frage- und Problemstellungen. Von den Dienstleistungen des DTC profitieren Fahrzeug- sowie Flugzeughersteller und -zulieferanten, das Garagengewerbe, die öffentliche Hand, Versicherungen, Gerichte sowie Private.
Das DTC hat seinen Standort in unmittelbarer Nähe zum Fachbereich Automobiltechnik der Berner Fachhochschule und zur gemeinsamen Aussencrashanlage mit der TSR Engineering (ehemals ETH Zürich). Seine Einrichtungen können auch zu Forschungs- und Lehrzwecken genutzt werden.
Die spezifischen Tätigkeitsfelder des DTC gliedern sich auf die vier Hauptbereiche Aktive Sicherheit, Passive Sicherheit, Engineering-Services und DTC-Unfallanalyse.
Die aktive Sicherheit umfasst alle Massnahmen welche die Verkehrssicherheit erhöhen und damit Unfälle verhindern. In diesem Bereich ist das DTC offizielle Prüfstelle für Änderungs- und Homologationsprüfungen an Fahrzeugen sowie Prüfstelle für Normprüfungen nach ECE. Die Struktur- und Festigkeitsprüfungen erfolgen im Labor, Fahrdynamikuntersuchungen und Geräuschprüfungen werden auf entsprechenden Prüfstrecken durchgeführt. Die gesamte Infrastruktur wird ebenfalls für Entwicklungsprüfungen an Fahrzeug- und Flugzeugkomponenten eingesetzt.
Die passive Sicherheit umfasst Massnahmen am Fahrzeug, welche die Unfallfolgen mindern. Mit der in der Schweiz einmaligen Innencrashanlage des DTC können ganze Fahrzeuge oder Komponenten aus dem Fahrzeug- und Flugzeugbau auf die Wirksamkeit der passiven Sicherheitseinrichtungen getestet und normgerecht geprüft werden. Die Crashanlage ist so aufgebaut, dass sie schnell auf die kundenspezifischen Testanforderungen angepasst werden kann. Um die Komponenten unter Crashbedingungen zu testen, stehen diverse Schlitten- und eine Impaktoranlage zur Verfügung. Am DTC wird von der Crashsicherheit von Datenspeicher bis zum schweren Lastwagen (fast) alles getestet. Zusätzlich ist der Bereich passive Sicherheit offizielle Prüfstelle für Gurtverankerungen.
Der Bereich Engineering-Services bietet Ingenieurleistungen im weiten Feld der Fahrzeugtechnik an. Je nach Kundenwunsch sind dies: Beratung, Simulation und Berechnung, Entwicklung, Schulung sowie Homologationsservice. Wo sinnvoll und notwendig werden die Möglichkeiten und Infrastrukturen der übrigen Tätigkeitsbereiche des DTC mitgenutzt. So entsteht eine lückenlose Dienstleistungskette von der Entwicklung bis zur Serienfreigabe.
Von der DTC-Unfallanalyse werden Berechnungen und Rekonstruktion von Unfallabläufen sowie die technische Untersuchung an Fahrzeugen und deren Komponenten angeboten. Neben den üblichen Fragestellungen nach Geschwindigkeiten und Vermeidbarkeit des Unfallgeschehens, wird bei der technischen Untersuchung von Komponenten der Frage nachgegangen, ob der Unfall auf einen technischen Defekt zurückzuführen ist.
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